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Neue Back Market-Umfrage zeigt: Studierende in Deutschland starten mit finanziellen Sorgen und Klimastress ins neue Semester

9. September 2025


4 Min. Lesezeit


Back Market

Studierende in Deutschland starten ins neue Semester mit einem Dilemma: Technik muss her. Ohne Laptop, Tablet oder Smartphone ist erfolgreiches Studieren kaum möglich. Doch neue Geräte sind teuer und alles andere als klimafreundlich. Eine aktuelle Umfrage von Back Market, dem führenden Marktplatz für generalüberholte Technik, zeigt: Das Wintersemester 2025 beginnt mit finanziellen Sorgen und anhaltendem Klimastress.

Zentrale Umfrageergebnisse (Back Market / YouGov, 2025)

  • 74 % sagen, Laptop ist Pflicht zum Studienstart

  • 71 % sagen, unsere Generation muss den Planeten retten

  • 66 % fühlen sich psychisch belastet durch die Klimakrise

  • 27 % erleben den Technik-Kauf als große finanzielle Herausforderung

  • 21 % planen, zum Beginn des diesjährigen Semesters ein erneuertes Gerät zu kaufen oder haben bereits eines gekauft

Technik ist Pflicht, aber teuer

Digitale Ausstattung ist längst keine Kür mehr, sondern eine Grundvoraussetzung.

  • 74 % der Studierenden halten einen Laptop für unverzichtbar.

  • 48 % nutzen zusätzlich ein Tablet, 44 % ein Smartphone.

  • 50 % haben Technik bereits gekauft oder planen die Anschaffung zum diesjährigen Semesterstart.

Doch die Realität ist hart:

  • 27 % empfinden den Technikkauf als finanzielle Belastung.

  • 26 % müssen auf ihre Ersparnisse zurückgreifen.

  • 6 % mussten Anschaffungen absagen oder verschieben.

Bei der Kaufentscheidung dominieren zwei Faktoren: Preis (46 %) und Leistung (35 %). Nachhaltigkeit spielt bislang kaum eine Rolle – nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Kostendruck.

Klimakrise im Kopf

Der Kauf neuer Technik hat auch ökologische Folgen: Herstellung, Logistik und kurze Lebenszyklen verursachen enorme Mengen an CO₂ und Ressourcenverbrauch. Rund 80 Prozent des CO₂-Fußabdrucks eines Smartphones, das zwei Jahre genutzt wird, entstehen sogar bereits, bevor es zum ersten Mal genutzt wird. Die meisten Emissionen fallen somit in der Herstellung und den weltweiten Lieferketten an. Das belastet nicht nur das Klima enorm, sondern schürt auch die Sorgen junger Menschen an. Wie die aktuelle Umfrage von Back Market zeigt, finden Umwelt- und Klimafragen zunehmend Einzug in die Lebenswelten von Studierenden: 

  • 66 % fühlen sich durch die Klimakrise psychisch belastet und sorgen sich um dessen Auswirkungen auf ihre Zukunft

  • 71 % glauben, dass ihre Generation den Planeten retten muss.

  • 46 % stehen unter Druck, nachhaltig zu leben.

Viele Studierende erleben aktuell eine doppelte Belastung: Sie wollen ihren ökologischen Fußabdruck klein halten, sind aber gleichzeitig auf aktuelle leistungsfähige Technik angewiesen. Wir dürfen junge Menschen nicht länger vor die Wahl stellen. Ein Laptop darf heute weder Klimakiller noch Luxusgut sein.

Wir müssen jungen Menschen nachhaltige Alternativen zugänglich machen,

erklärt Marie Castelli, Head of Public Affairs von Back Market.

Refurbished: Nachhaltiger Konsum, echte Ersparnis 

Erneuerte Geräte können genau diesen Spagat ermöglichen: Sie sind günstiger als Neugeräte, voll funktionsfähig und helfen, bis zu 92 % der CO₂-Emissionen zu vermeiden, im Vergleich zum Kauf eines Brandneuen. Dennoch hat nur jeder fünfte Studierende (21 %) in Deutschland ein erneuertes Gerät für das neue Semester gekauft oder einen Kauf geplant, während sogar 37 % noch nie ein erneuertes Gerät genutzt haben. Back Market bietet ein breites Angebot an geprüften, wiederaufbereiteten Geräten mit Garantie – von Laptops über Tablets bis Smartphones. Das reduziert Kosten und schont Ressourcen. Zum Beispiel spart ein erneuertes Smartphone im Vergleich zum Neukauf rund 77 kg CO₂ ein. Das entspricht in etwa einem Hin- und Rückflug von Berlin nach London. 

Weniger Verschwendung, mehr Bewusstsein

Technische Ausstattung ist heute eine zentrale Voraussetzung für den akademischen Bildungsweg, darf aber weder Ungleichheiten verschärfen noch das Klima zusätzlich belasten. Finanzielle Hürden beim Technikkauf können reale Nachteile im Studium verursachen, da dadurch die Teilhabe am digitalen Lernen eingeschränkt ist. Gleichzeitig wird Klimaschutz ein immer wichtigeres Thema unter Studierenden. Die Technik-Branche spielt dabei eine größere Rolle für die Klimabilanz, als man auf den ersten Blick vermuten würde: Die gesamte digitale Industrie ist heute bereits für 4 % der weltweiten Treibhausgasemissionen verantwortlich. Bleibt der Trend ungebremst, könnte dieser Anteil bis 2040 auf 14 % steigen. Wie eine aktuelle Studie der HAW Hamburg (Hochschule der angewandten Wissenschaften) und mkk (meine krankenkasse) zeigt, können Klima-Ängste sogar reale gesundheitliche Auswirkungen auf Studierende haben. Gerade für junge Leute bietet erneuerte Technik daher eine sinnvolle Antwort auf die wachsenden Anforderungen unserer Zeit: wirtschaftlich tragbar, ökologisch wirksam und technologisch auf Augenhöhe. Wer sich für Erneuert entscheidet, trifft eine Entscheidung für sinnvollen statt blinden Konsum.

Legende

(1) Für die Studie im Auftrag von Back Market hat das Markt- und Meinungsforschungsunternehmen YouGov im Zeitraum vom 3. bis 10. Juli 2025 eine Stichprobe von 400 Studierenden in Deutschland befragt.

(2) The Shift Project, 2021

(3) Digitale Lehre in Zeiten von Covid-19: Risiken und Chancen, 2021

(4) GNAM-Studie, 2022

(5) Sciencedirect, 2018

(6) HAW Hamburg & mkk meine krankenkasse, 2025

Über Back Market

Back Market wurde 2014 von Thibaud Hug de Larauze, Quentin Le Brouster und Vianney Vaute gegründet und ist der führende Marktplatz für erneuerte Technik. Das Unternehmen bietet mehr als zehn Millionen Kunden in 17 Ländern (u. a. in den USA, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Belgien, Österreich, den Niederlanden und seit kurzem auch in Portugal, Japan, Finnland, Irland, Griechenland, der Slowakei, Australien und Schweden) hochwertige, professionell aufbereitete elektronische Geräte und Apparate an. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 700 Mitarbeiter in seinen sieben Niederlassungen in New York, Berlin, Paris, Bordeaux, Barcelona, London und Tokio.

Pressekontakt

Patrick Schoedel - backmarket@schroederschoembs.com

Geschrieben von Back Market

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