
Was passiert, wenn der Back Market-Experte für Geräteerneuerung ein Telefon in Katzenform vorgesetzt bekommt, das jahrzehntelang im Meer gelegen hat? Kann er es tatsächlich reparieren? Und ob er das kann!
Vergangenen Monat veröffentlichte Back Market einen kurzen Dokumentarfilm mit dem Titel Silly Little Plastic Cat. Der Film, der an der französischen Küste der Bretagne gedreht wurde, erzählt die Geschichte eines Schiffscontainers voller Garfield-Telefone – der von Jim Davis erschaffenen, Lasagne liebenden Comic-Katze –, der in den 1980er Jahren auf See über Bord ging. Doch wie der Film zeigt, verschwindet Müll nicht einfach – er verschwindet nur aus unserem Blickfeld.
Auch Jahrzehnte später werden heute immer noch Überreste von Hunderten dieser kitschigen, katzenförmigen Telefone an den Stränden der Region angespült. Sie verunreinigen die Küste und gefährden die dortige Tierwelt. Und obwohl sich lokale Sammler und Umweltgruppen unermüdlich darum bemühen, diesen Elektroschrott zu bergen und zu beseitigen, tummeln sich nach wie vor jede Menge orangefarbener Katzen zwischen den Felsen.
In echter Back Market-Manier wollten wir herausfinden, ob es uns gelingen würde, einem dieser längst abgeschriebenen Elektronikgeräte ein zweites Leben zu schenken. Kann ein Garfield-Telefon, das jahrelang im Wasser trieb, tatsächlich erneuert und zum Laufen gebracht werden? Um diese Frage zu klären, haben wir unseren Experten für Geräteerneuerung, Kewin Charron, mit dem Fall betraut.
Ausgestattet mit den Außengehäusen von Garfield-Telefonen, die an der Küste geborgen wurden, machte sich Kewin an die Arbeit. Um die Elektronik, den Lautsprecher und das Mikrofon wieder instandzusetzen und dafür auf kompatible Bauteile zurückgreifen zu können, besorgte er sich zudem ein funktionsfähiges Garfield-Telefon. „Ich hatte erwartet, dass die geborgenen Telefone nach Jahren auf See so stark beschädigt sein würden, dass man sie nicht mehr wiederverwenden könnte“, berichtet Charron. „Aber das Gehäuse war noch brauchbar.“
Möchtest du wissen, wie er bei der Reparatur vorgegangen ist? Dann wirf einen Blick in die nachfolgende Schritt-für-Schritt-Anleitung.

„Freilegung von Garfields Nervensystem: Entfernung von Korrosionsspuren an der internen Elektronik, um jedes noch so kleine wiederverwendbare Bauteil zu retten.“

„Das Meer hat seine Spuren hinterlassen: Sorgfältiges Abtragen von Meersalz und Sandrückständen von der Außenhülle, um den Körper der Kultkatze wieder in Form zu bringen.“

„Runde zwei der Schaltkreischirurgie: Erneute Tiefenreinigung einer zweiten Charge interner Elektronikbauteile, um so viele Chips wie möglich zu erhalten.“

„Ein neues Gehirn für eine alte Katze: Verbindung von Garfields Seele mit einem Raspberry Pi, um einer Ikone der 1980er-Jahre die Intelligenz des 21. Jahrhunderts einzuhauchen. Zugegebenermaßen stammt dieses Bauteil nicht aus dem Meer.

„Doppelte Leistung, doppelter Spaß: Konfiguration eines zweiten Raspberry Pi, um Garfields neues digitales Gehirn zu spiegeln.”

„Salz macht vor nichts halt: Eine weitere Runde Gehäuseaufbereitung, um Garfields charakteristisches orangefarbenes Fell von den hartnäckigen Spuren des Meeres zu befreien.“

„Brückenschlag zwischen zwei Epochen: Einbau eines Analog-Telefon-Adapters, um Garfields Original-Lautsprechern und -Mikrofon eine moderne Sprache beizubringen.“

„Ruhige Hände, heißer Lötkolben: Vorsichtiges Anlöten der Lautsprecher und des Mikrofons, eine Lötstelle nach der anderen.“

„Die Kunst der Wiederholung: Eine weitere Runde Präzisionslöten, um sicherzustellen, dass jede Stimme ihren Weg findet.”

„Liebevolle Kabelpflege: Reinigung des Anschlusskabels, um Garfield stilvoll mit der Welt zu verbinden.“

„Ultraschall-Taufe: Ultraschallreinigung von Garfields Kopf, um sämtliche Salzkristalle und Rückstände von Salzlake zu entfernen.“

„Der letzte Schliff: Bemalen der Augen, weil Garfield ohne seinen verschlafenen, wissenden Blick einfach nicht Garfield ist.“

DAS ENDE













