MacBook Air M1 vs. MacBook Pro M1 – welches Gerät lohnt sich mehr?

Mit dem M1 hat Apple im Jahr 2020 einen revolutionären Chip auf den Markt gebracht, der viele spannende Eigenschaften auf sich vereint.

MacBook Air M1 vs. MacBook Pro M1
So können die M1-Chips von Apple in den Laptops überzeugen

Mit dem M1 hat Apple im Jahr 2020 einen revolutionären Chip auf den Markt gebracht, der viele spannende Eigenschaften auf sich vereint. Bei der Architektur setzt man auf vier High-Performance-Cores und vier weitere Kerne, die energieeffizient arbeiten. Das ist vor allem beim MacBook Air und beim MacBook Pro revolutionär. Die beiden Ausgaben von 2020 verfügen über dieses System on a Chip, welches ein einwandfreies Funktionieren in der derzeitigen Dekade garantiert. Neben der reinen CPU sind hier auch der Grafikchip mit acht Shader-Clustern und die neuronale NPU für intelligentes Lernen der AI integriert. Dadurch laufen Prozesse schneller ab, was besonders bei der Videobearbeitung, beim Gaming, aber auch bei den gewachsenen Ansprüchen des Internets in den 2020er Jahren wichtig ist.

 

An dieser Stelle zeigen wir dir, wo die M1-Chips derzeit eingebaut sind – im MacBook Air M1 und im MacBook Pro M1 – und welche Geräte sich für welche Nutzerarten eignen. Mit dem Release der Nachfolger mit M1 M Pro und M1 Max kommen die älteren Modelle in den Secondhand-Handel. Du kannst dir so bei Back Market Top-Laptops mit einer anspruchsvollen Leistung für die kommenden Jahre gebraucht und komplett instand gesetzt zu erstaunlich niedrigen Preisen kaufen.

Die M1-Architektur im Überblick

Der M1-Chip ist eines von Apples Glanzstücken der letzten Jahre. Er wurde mit seiner Arm-Architektur 2020 erstmals im MacBook Air der 4. Generation und im MacBook Pro 13 Zoll eingesetzt. Zudem basieren seit Mai 2021 das iPadPro und der iMac auf diesem Prozessor. Bemerkenswert ist das Vorhandensein von insgesamt acht Kernen, von denen die eine Hälfte mit Highspeed und die andere energieeffizient arbeitet. Die schnelleren Firestorms sind dabei auf 3,2 GHz und die Icestorms auf etwa 2,06 GHz getaktet.

Wenn der Computer im Normalmodus arbeitet, wird somit Strom eingespart und der Akku geschont. Ein intelligentes Netzwerk wird durch die NPU mit 16 Kernen gestützt. Hierdurch ist smartes Lernen der Maschine möglich und es sind enorme Steigerungen von Nutzung zu Nutzung denkbar. Zudem gibt es weitere Funktionsblöcke für HDR Videos, Thunderbolt 3 und ISP. Genutzt wird der M1 neben dem Air und dem MacBook Pro im iPad Pro 2021, im iMac 24 Zoll und im Mac mini Ende 2020.

 

  • Arm-Architektur mit acht Kernen
  • Vier Firestorm-Hochleistungskerne
  • Vier energieeffiziente Kerne (Icestorms)
  • Integrierte GPU
  • NPU als neuronales Netzwerk
  • Verwendung u. a. im MacBook Pro 13 Zoll, MacBook Air, Mac mini, iMac 24 Zoll (2021) und iPad Pro 2021
Welche Vorteile bietet dir das MacBook Pro M1?

Im November 2020 kam das erste MacBook Pro mit einem appleeigenen Chip, dem M1 auf den Markt. Neben dem Prozessor selbst gibt es natürlich viele weitere Vorteile bei diesem Gerät. So wurde die Akkulaufzeit gegenüber Vorgängern wie dem MacBook Pro 16 Zoll von 2019 deutlich gesteigert. Laut Hersteller können Filme bis zu 20 Std. lang mit Apple TV unterstützt von der 58,2 Wattstunden fassenden Batterie wiedergegeben werden.
 

Bei maximaler Auslastung kommen wir im MacBook Pro M1 Test auf zwischen neun und zehn Stunden. Wichtig zu wissen ist, dass durch die neuen Prozessoren andere Programme benötigt werden. Apple hat diesbezüglich bereits volle Arbeit geleistet und die meisten Systeme von Final Cut Pro über Affinity Photo bis hin zu djay adaptiert. Etwas länger kann es bei externen Herstellern dauern. Das genutzte Betriebssystem ist beim MacBook Pro M1 Monterey, wobei ein Hilfsprogramm, namens Rosetta hinzukommt: Dieses passt wiederum die vorherige Intel-Software an die neuen Standards des M1-Chips an.

 

  • Bildschirmgröße 13,3 Zoll
  • Gewicht 1,4 kg
  • M1-Chip mit bis zu 3,2 GHz Taktung
  • Betriebssystem Monterey plus Hilfsprogramm Rosetta
  • Akku mit 58,2 Wattstunden
  • Retina-Display mit 500 Nits Helligkeit
  • 8 oder 16 GB Arbeitsspeicher
  • Bis zu 512 GB SSD Speicher
  • Preis im Original: etwa 1.449 Euro (256 GB), 1.679 Euro (512 GB)

 

Über welche Eigenschaften verfügt das MacBook Air M1?

Der große Unterschied zwischen dem MacBook Pro M1 und dem MacBook Air M1 sind natürlich die Maße. Der Markenkern beim Air ist an und für sich das sehr flache Design. Hier hat das MacBook Air aber überraschend das Nachsehen gegenüber dem MacBook Pro M1: Zwar sind Länge und Breite mit 304,1 mm x 212,4 mm exakt gleich. Dafür ist das Pro mit 15,6 mm aber etwas dünner als das 16,1 mm dicke MacBook Air M1. In der Praxis fällt dieser Unterschied jedoch kaum ins Gewicht, nicht zuletzt auch, weil das Air mit 1,3 kg etwa 100 g weniger wiegt.

 

Was deutlich relevanter ist: Das Retina-Display ist mit 400 Nits nicht so hell wie bei der Pro-Version. Zudem fasst der Akku nur knapp 49,9 Wattstunden, weswegen die Lauftzeit nur bei knapp 15 Stunden laut Herstellerangaben liegt. Durch den eingebauten Ventilator im Pro läuft bei diesem Gerät auch der Prozessor etwas länger unter Hochleistung als beim Air. Für eine klassische Alltagsnutzung und sogar für häufiges Streaming ist das MacBook Air aber immer noch beeindruckend gut. Auf dem M1-Chip ist bei der 256-GB-Version ein Kern der GPU ausgeschaltet – das wird vor allem Gamingfans ärgern. Ansonsten darfst du dich auf eine starke Leistung mit 8 GB RAM und der NPU auf einem Chip freuen. Optional kann auf 16 GB RAM erweitert werden.

 

  • Bildschirmgröße 13,3 Zoll
  • Gewicht: 1,3 kg
  • M1-Chip mit bis zu 3,2 GHz Taktung
  • Teils nur 7 GPU-Kerne
  • Betriebssystem Monterey plus Hilfsprogramm Rosetta
  • Akku mit 49,9 Wattstunden
  • Retina-Display mit 400 Nits Helligkeit
  • 8 bis 16 GB Arbeitsspeicher
  • Bis zu 512 GB SSD Speicher
  • Preis im Original: etwa 1.129 Euro (256 GB), 1.399 Euro (512 GB)

 

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Die Eigenschaften MacBook Air M1 vs. MacBook Pro M1 im direkten Vergleich
  MacBook Pro M1 MacBook Air M1
Gewicht 1,4 kg 1,3 kg
Display 13,3 Zoll Retina mit 500 Nits 13,3 Zoll Retina mit 400 Nits
Chip M1 (8 CPU-Kerne, 8 GPU-Kerne, 16 NPU-Kerne) M1 (beim Gerät mit 256 GB nur 7 GPU-Kerne)
Speicher 256 oder 512 GB (optional bis zu 2 TB) 256 oder 512 GB (optional bis zu 2 TB)
Arbeitsspeicher 8 oder 16 GB 8 oder 16 GB
Betriebsprogramm macOS Monterey macOS Monterey
Akku 58,2 Wh 49,9 Wh
Für wen eignet sich das MacBook Air M1 und wer sollte das MacBook Pro M1 kaufen?

Generell können wir festhalten, dass das MacBook Pro M1 eindeutig das höherwertige Gerät ist. Es ist insgesamt etwas flacher und verfügt dennoch über eine geringfügig bessere Ausstattung. Diese werden bspw. alle schätzen, die in der Video- und Musikbearbeitung tätig sind. Ein riesiger Vorteil sind so die drei Mikrofone, welche beim Pro M1 integriert sind. Daneben gibt es in der Standardversion meist mehr Arbeitsspeicher und der Akku hält länger. Wer professionell arbeiten möchte, ist mit diesem Modell also gut beraten. ür dich sein?

 

Das MacBook Air M1 kann aber ähnlich viel leisten, ist um einiges leichter und genügt problemlos für alle Alltagstätigkeiten. Dabei muss es nicht beim Streamen und Surfen bleiben. Auch für aufwändigere Bearbeitungen im Grafikbereich ist das Air durchaus geeignet. Letzten Endes spielt auch der Preis eine Rolle: Im Schnitt legst du für das MacBook Air M1 selbst im gebrauchten Zustand weniger auf den Tisch als für das Pro. Am besten vergleichst du direkt, mit welchem Gerät du im Preis-Leistungs-Verhältnis bei Back Market günstiger kommst.

 

👉 Suchst du ein größeres Display, dann könnte auch der Apple iMac etwas für dich sein. Wir haben den Vergleich zwischen dem iMac und MacBook gemacht.

 

MacBook Air M1 und MacBook Pro M1 gebraucht kaufen – was sind die Vorteile?

Wenn du dein MacBook Air M1 oder dein MacBook Pro M1 gebraucht kaufst, kannst du viel Geld einsparen und dir dennoch ein echtes Top-Gerät sichern. Die Preise variieren dabei je nach Zustand, der dir bei Back Market exakt angezeigt wird. Sie liegen jedoch stets unter den aktuellen Originalpreisen.

Du sparst aber nicht nur persönlich Kosten ein, sondern schützt nebenbei die Umwelt. Wiederverwertung heißt hier nämlich auch weniger Ressourcenverbrauch und eine Reduzierung von Elektroschrott. 🙌

 

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Von Tine Dudek, Content Manager

Da grüne Technik genau ihr Ding ist, hat Tine angefangen bei Back Market zu arbeiten. Sie ist immer auf der Suche nach spannenden Neuigkeiten rund um das Thema Technik und wenn sie nicht gerade recherchiert, verbringt sie ihren Tag am liebsten am Meer.

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