The Collectors: Wie Fans die Game Boy Camera am Leben halten

17. März 2026


12 Min. Lesezeit


Sam Davies

Freiberuflicher Journalist

Mit The Collectors feiern wir die Communities, die alte Technik nicht loslassen und ihr immer wieder neues Leben einhauchen. Für Teil 2 trifft Sam Davies auf begeisterte „Funtographer“, die die Game Boy Camera bis heute kreativ nutzen.

Jim Lockey ist Künstler und erinnert sich noch gut daran, wie die Game Boy Camera auf den Markt kam. „Ich habe sie zu Weihnachten bekommen“, erzählt er. „Ich war elf. Ehrlich gesagt, ich habe alle damit genervt. In der Schule habe ich Animationen gebastelt und mich über die Lehrer lustig gemacht.“

Wir schreiben das Jahr 1998: Google wurde gerade gegründet, Sega hatte kurz zuvor die Dreamcast auf den Markt gebracht. Damals gab es kein anderes Gerät wie die Game Boy Camera, die im Februar in Japan und im Juni in Nordamerika und Europa erschien. 

„Mich hat schon immer fasziniert, wie Technik immer kleiner wurde. Und für 1998 war diese Kamera geradezu winzig. Heute wirkt sie im Vergleich zu einem Smartphone klobig, aber damals schien es kaum vorstellbar, dass eine Kamera so klein sein konnte.“

Vor der Jahrtausendwende war die Game Boy Camera ein echtes Phänomen. Nintendo brachte sie in einer Zeit heraus, in der Digitalkameras kaum verbreitet waren und Mobiltelefone noch keine Kamera hatten. Im Grunde handelte es sich um ein Steckmodul, das wie jedes andere Spiel in den Game Boy geschoben wurde – nur mit integrierter Linse. Mit einem Preis von 49,95 Dollar oder etwa 80 Mark zählte sie zu den günstigsten Kameras auf dem Markt und machte das Fotografieren für viele erstmals erschwinglich. Der deutsche Werbespot lief im Musikfernsehen rauf und runter und ist bis heute legendär.

Die Kamera nahm Bilder mit einer Auflösung von 128 × 112 Pixeln in vier Farben auf: Schwarz, Weiß und zwei Graustufen. Mehr als 30 Fotos passten nicht in den Speicher. Bearbeitet wurden sie über Nintendos gewohnte Oberfläche: Damit konnte man Cartoon-Elemente auf die körnigen Schnappschüsse legen oder Helligkeit und Kontrast anpassen. Die Fotos ließen sich sogar in Minispiele integrieren. Wer wollte, setzte das grobpixelige Bild der Oma kurzerhand einem Alien auf den Kopf.

Der Künstler Jim Lockey ist stolzer Sammler einer Game-Boy-Kamera und hat damit ein Musikvideo gedreht.

Der Künstler Jim Lockey ist ein stolzer Sammler einer Game-Boy-Kamera und hat damit sogar ein Musikvideo gedreht.

In der Werbung setzte Nintendo klar auf den Spaßfaktor, betonte zugleich die damals bemerkenswerte Technik. So schrieb das hauseigene Magazin Nintendo Power: „Mit ein paar Knopfdrücken kann selbst ein Amateurfoto aussehen wie das Werk eines Profis.“

Die drehbare Linse der Game Boy Camera, von Nintendo „Roving Eye“ genannt, war ihrer Zeit weit voraus, lange bevor Smartphones über Front- und Rückkameras verfügten. In Anzeigen versprach Nintendo, dieses „Auge“ mache verborgene Realitäten sichtbar. Und in der US-Ausgabe von Nintendo Power prägten die Redakteur:innen sogar einen eigenen Begriff für diese neue Art der Fotografie: „Funtography“.

Kreative Freiheit durch Begrenzung

Die Game Boy Camera war alles in allem eine Erfolgsgeschichte: Allein in der ersten Woche nach ihrem Start in Japan gingen rund 500.000 Stück über die Ladentheke. Neil Young verwendete 2000 sogar ein Foto für das Cover seines 25. Studioalbums Silver & Gold, das seine Tochter mit der Game Boy Camera aufgenommen hatte.

Doch mit dem Siegeszug der Digitalkameras, Kamerahandys und schließlich Smartphones, die immer günstiger und allgegenwärtiger wurden, verschwand der Game Boy langsam. Wer fotografieren wollte, griff nun zu schlankeren und benutzerfreundlicheren Geräten.

Und doch hat die Game Boy Camera sich gehalten und ist für eine begeisterte Community bis heute relevant. Auf Instagram und im Discord-Forum „Game Boy Camera Club“ mit mehr als 1.800 Mitgliedern teilen sogenannte „Funtographer“ ihre Vier-Farben-Fotos. Einige, wie Lockey, hatten die Kamera schon als Kinder und haben sie später wiederentdeckt. Andere sind erst Jahre später auf sie gestoßen. Egal, wann sie die Game Boy Camera für sich entdeckt haben: Fast alle schwärmen von der Begrenztheit beim Fotografieren.

Eine Sammlung von Game Boy-Kamerageräten, von denen einige von Moddern aktualisiert wurden.

„Ehrlich gesagt, genau das macht den Reiz aus“, sagt Josh Arter. Er ist Fotograf, Fan der Game Boy Camera und veröffentlicht seine Bilder auf Instagram unter dem Namen 8bitmke. „Heute werden unendlich viele Fotos und Videos aufgenommen, die dann einfach auf dem Handy versauern, weil sie niemand mehr anschaut. Bei der Game Boy Camera fühlt sich das Fotografieren viel bewusster an. Es ist eine Herausforderung – und genau das macht mir Spaß.“

Manchmal sehe er ein Motiv, das er unbedingt festhalten wolle, erzählt Arter. Doch das Licht stimme nicht, und mit nur vier Farben sei es fast unmöglich, das Bild einzufangen. „Dann denke ich: Okay, das kommt auf die Liste. Ich komme zurück, wenn’s passt.“

Gerade diese Schlichtheit macht für viele den Reiz aus. Statt stundenlang mit Filtern oder Weitwinkel-Zoom zu experimentieren, reicht Draufhalten und Auslösen – und schon geht es weiter. Und im Kontrast zu makellosen 4K-Bildern und dem hyperrealen KI-Slop, die 2026 unsere Instagram-Feeds dominieren, wirken Fotos aus der Game Boy Camera angenehm roh und unmittelbar.

Von 8-Bit zu Instagram

Arter interessiert sich seit jeher sowohl für Fotografie als auch für Videospiele. Als er 2017 erstmals von der Game Boy Camera erfuhr, war er sofort fasziniert. „Als ich klein war, hatte meine Großmutter einen Game Boy Color und einen Haufen Spiele“, erzählt er. „Ich habe ständig damit gespielt. Als sie gestorben ist, sagte mein Opa zu mir: ‚Du bist der Einzige, der dieses Ding geliebt hat. Es gehört dir. Hab Spaß damit.‘“

Wie alle Game-Boy-Spielmodule aus dieser Zeit war auch die Game Boy Camera mit mehreren Versionen der Konsole kompatibel. Viele Funtographer verwenden sie heute mit dem originalen Game Boy, andere mit einem Game Boy Pocket, einem Game Boy Color oder einem Game Boy Advance. Als echter Tüftler probierte Arter sie auch mit dem klappbaren Game Boy Advance SP aus. Aber als er versuchte, das Gerät zu lackieren, musste er sich von ihm verabschieden: „Den habe ich leider nicht mehr“, sagt er. „Aber ich habe noch den breiten, flachen Game Boy Advance und den klassischen grauen Game Boy.“

„Die Game Boy-Kamera scheint wirklich ein zielgerichteterer Ansatz zu sein. Sie ist eine Herausforderung, macht aber Spaß“ – Josh Arter, professioneller Fotograf

Viele von Arters stärksten Arbeiten zeigen 8-Bit-Aufnahmen aus Milwaukee, seiner Heimatstadt (daher auch sein Instagram-Name: 8bitmke). Sie zeigen das Milwaukee Art Museum, weite Autobahntrassen und Porträts von Katzen, Hunden und Skateboardern, denen er in der Stadt begegnet. Neben der Challenge, all diese Motive mit einer technisch so begrenzten Kamera aufzunehmen, stellt sich noch eine Frage: Wie bekommt man 30 Fotos von einer fast 30 Jahre alten Spielekonsole auf eine Plattform, die es erst seit 2010 gibt?

Ursprünglich war die Game Boy Camera dafür konzipiert, mit dem separat erhältlichen Game Boy Printer zu funktionieren, der die Bilder im Polaroid-Stil auf kleine Karten druckte. Wer die Fotos heute auf Computer oder Smartphone übertragen möchte, findet in Online-Foren zahlreiche Lösungen, die Funtographer miteinander teilen. Arter setzt auf einen Raspberry-Pi-Chip, den ein anderer Enthusiast entwickelt hat, um den Game Boy Printer zu emulieren. Damit speichert er seine 30 Bilder auf einer SD-Karte und überträgt sie anschließend auf den Computer. „Für knapp 100 Dollar habe ich mir so ein Teil geholt“, sagt Arter. „Seitdem ziehe ich mit der Kamera los und fotografiere alles, was mir vor die Linse kommt.“

Es werde bunt

Auf dem Instagram-Profil 8bitmke sind auch Aufnahmen zu sehen, die nicht in Milwaukee entstanden sind – darunter ein Farbfoto des Eiffelturms. Mit Nintendos Originaltechnik ist das nicht möglich. Wie hat er es also geschafft, Farbe ins Bild zu bringen? 

„Auf Instagram war da jemand, der plötzlich Farbfotos gepostet hat, die mit der Game Boy Camera aufgenommen worden sind", erzählt er. „Ich dachte nur: Okay, das ist ja verrückt. Wie geht das denn?“ Er nahm Kontakt auf und bekam den Link zu einer KI-Plattform, die Schwarz-Weiß-Fotos koloriert. Arter lud einige seiner Game-Boy-Aufnahmen hoch. Kurz darauf kamen sie zurück und hatten leuchtende Farben.

Doch es gibt auch andere Wege. Lockeys erste farbige Game Boy-Fotos entstanden, indem er rotes, blaues und grünes Bonbonpapier vor die Linse hielt, mehrere Aufnahmen machte und sie später mit der Software ImageJ kombinierte. Als er merkte, dass es tatsächlich funktioniert, bestellte er Farbfilter und baute sich mit einer Sprühflasche eine improvisierte Halterung, die er an der Kamera befestigen kann. „Es sieht ziemlich schräg aus, aber für mich funktioniert es gut“, sagt er. „Ich muss die Kamera noch nicht einmal aus der Hand legen, weil ich den Filter so schnell wechseln kann.“

Die Game Boy-Kamera wurde erstmals am 21. Februar 1998 in Japan als „Pocket Camera“ veröffentlicht.

Manchmal arbeitet er auch in einem abgedunkelten Raum mit verschiedenfarbigen Lichtquellen und setzt die einzelnen Aufnahmen anschließend zusammen. Welche Methode er auch wählt: Die Ergebnisse sind oft überraschend – etwa die Balkone in seiner Heimatstadt Folkestone  an der britischen Südküste oder ebenso eindrucksvolle Motive von Möwen, Zügen, Wohnwagen und Fischen.

Der Game Boy Camcorder

Lockey und Arter haben es beide geschafft, mit der Game Boy Camera Videos aufzunehmen – etwas, an dem viele Funtographer mit ganz unterschiedlichen Methoden arbeiten. Arter begann damit, als ein befreundeter Musiker mit einer Idee für ein Musikvideo auf ihn zukam: Darin entdeckt er in seinem Schrank einen alten Spielzeugroboter, der zum Leben erwacht und ihm einen Tag lang folgt. Die Game Boy Camera sollte dabei die Sicht des Roboters zeigen. 

„Ich bin einen ganzen Tag mit ihm herumgerannt. Auf einem Skateboard stand mein Laptop, der per USB-Capture-Card und Kabel mit meinem Super Nintendo verbunden war“, erzählt Arter. „Und das Ganze war zusätzlich an einen kleinen, tragbaren Generator angeschlossen, damit ich das Setup überallhin mitnehmen und in Echtzeit aufnehmen konnte.“ Das ebenso absurde wie beeindruckende Ergebnis ist im Musikvideo „Slouches“ der Band Paper Holland zu sehen.

Auch Lockey drehte für die Band SKIES ein Musikvideo mit der Game Boy Camera. Dafür nutzte er eines seiner aufwändigsten Tüftel-Projekte: einen Game Boy Advance, den er zu einer Art Camcorder umgebaut hat (wie er das geschafft hat, zeigt er in seinem Erklärvideo auf Instagram). Dabei setzte er den Game Boy in eine Tragetasche, schnitt vorne ein Loch für die Linse hinein und erhielt so eine improvisierte Kamera. Er überzeugte SKIES, ihm grünes Licht für das Video zu ihrer nächsten Single zu geben, und so begann Lockey, aus den körnigen, bewusst reduzierten Aufnahmen der Band eine Story zusammenzufügen.

Eine seiner weiteren Erfindungen ist die „Fishboy Camera“, eine Game Boy Camera mit Fisheye-Linse, die Lockey selbst so modelliert hat, dass sie wie ein Fisch aussieht. Seine Begeisterung für die Möglichkeiten der Game Boy Camera geht inzwischen so weit, dass er sogar Workshops für Kinder veranstaltet. Die Faszination für das Gerät reicht also weit über nostalgische Millennials hinaus und spricht ebenso Gen Z und Jüngere an.

„Selfies, Smartphones und Instagram-Filter kamen in den darauffolgenden Jahren auf den Markt, aber die Game Boy-Kamera schaffte es zuerst“ – Jim Lockey, Künstler

„Es macht unheimlich Spaß zu sehen, wie archaisch der Game Boy für sie wirkt und wie futuristisch er mir in ihrem Alter erschien“, sagt er. „Wenn man mit so wenigen Pixeln und einer so begrenzten Farbpalette arbeitet, lernt man automatisch mehr über Komposition und Licht als mit einer modernen Kamera. Und diese Prinzipien lassen sich später auch in andere Formen der Fotografie übertragen.“

Für Kinder, die mit Smartphones und Nintendo Switch aufgewachsen sind, wird die Game Boy Camera zu einem überraschenden Einstieg in die Fotografie. „Selbst wenn sie den Game Boy nie benutzt haben, kennen sie Konsolen“, sagt Lockey. „Die Bedienung ist deshalb ziemlich intuitiv. Gibst du einem zehnjährigen Kind hingegen eine DSLR mit unzähligen Knöpfen, fühlt es sich schnell überfordert."

„Kaum zu glauben – und doch ist es passiert!“

Es scheint, dass die nächste Generation dabei ist, die Game Boy Camera für sich zu entdecken. Wohin die Reise dann geht, bleibt noch offen. Die Zeit wird es zeigen. Vorerst gehören Arter und Lockey zu einer kleinen Online-Community von Fotograf:innen, die mit einem fast 30 Jahre alten Spielzeug neue künstlerische Wege gehen. Lockey arbeitet derzeit an einem Game Boy Camera-Mosaik: In mühevoller Kleinarbeit bemalt er winzige Tonwürfel in vier Farben, mit denen er eines seiner Fotos nachbilden will. Arter wiederum leiht seine Game Boy Cameras an andere Menschen in Milwaukee aus und schickt sie auf Fotosafari. Die 30 Bilder, die sie dabei schießen, sind immer eine Überraschung für ihn.

Klar ist: Die Game Boy Camera darf nicht in Vergessenheit geraten. Und in den Händen der Funtographer tut sie das auch nicht. Ihr Comeback in den vergangenen Jahren spiegelt den Wunsch vieler wider, dem Hyperrealismus unserer digitalen Bildflut etwas entgegenzusetzen. „In einer Welt, in der jeder eine Kamera in der Tasche hat und jedes Jahr Billionen Fotos aufgenommen und geteilt werden, ist die Fotografie mit der Game Boy Camera ein erfrischender Gegenpol zur zunehmend austauschbaren Hochglanzästhetik“, schrieb Raymond Wong 2021 in einer Rezension für das Magazin Input. Während viele Bilder und Videos unklarer Herkunft versuchen, uns davon zu überzeugen, dass sie das Abbild der Realität sind, wirkt ein Foto in vier Farben und 0,014 Megapixeln überraschend tröstend.

Der Selfie-Künstler Jim Lockey hat mit der Nintendo Game Boy-Kamera ein Selfie gemacht.

„Schwer zu begreifen ist, wie rasant sich zwischen den späten Neunzigern und den frühen 2000ern alles verändert hat“, sagt Lockey. „Kaum zu glauben – und doch ist es passiert.“ Selfies, Smartphones und Instagram-Filter kamen erst viel später. Doch in vielerlei Hinsicht war die Game Boy Camera ihrer Zeit voraus. „Der Wunsch, solche Bilder zu machen, war schon da“, ergänzt Lockey. „Nur ein Jahr später gab es schon sehr viele digitale Kameras auf dem Markt, und nur sieben Jahre später wurde das iPhone vorgestellt. Es ist erstaunlich, dass ein Gerät, das für die meisten nur ein Spielzeug war, das alles schon bot. Das ist eine bemerkenswerte technische Leistung.“

Der frühe Erfolg der Game Boy Camera zeigte anderen Tech-Unternehmen, dass Menschen handliche Kameras, Front- und Rückkameras und körnige Bilder wollten – und das könnte die Entwicklung von Handys mit Kamerafunktion beschleunigt haben. Noch bemerkenswerter sind jedoch die Menschen, die mehr als ein Vierteljahrhundert später noch immer neue Wege finden, mit dieser Kamera kreativ zu arbeiten.

Vielleicht hat Nintendo schon geahnt, dass die Game Boy Camera ein langes Leben haben wird. Im Handbuch von Nintendo Power steht ganz beiläufig: „Die Welt verändert sich ständig. Vieles gerät in Vergessenheit, doch das Auge deiner Kamera nimmt alles wahr.“ Von ihrem unverkennbaren Nintendo-Design bis zu den Hunderten Fotograf:innen, die ihre GameBoy-Geschichten online teilen, hat die Kamera über Jahrzehnte hinweg Menschen zusammengebracht. Und genau das ist es, was gute Technik macht.

Der Künstler Jim Lockey trägt stolz eine Game Boy-Kamera. Alle Fotos von Sam Dearden.

Geschrieben von Sam Davies Freiberuflicher Journalist

Sam ist ein freiberuflicher Journalist, der über Musik, Film, Videospiele, Sport, Technik, Politik und so ziemlich alles schreibt, was man allgemein als „Kultur“ definieren kann. Seine Texte wurden von BBC, Guardian, Financial Times, Rolling Stone, GQ und Vice veröffentlicht.

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