Back Market + ChromeOS Flex, dein kompletter Leitfaden

27. März 2026


3 Min. Lesezeit


Thomas Hobbs

Journalist

Back Market und Google haben sich zusammengetan, um USB-Sticks mit ChromeOS Flex zugänglicher zu machen. Sie verlängern die Lebensdauer von Geräten, die keinen Support mehr für ihr Betriebssystem erhalten. Hier findest du heraus, ob ChromeOS Flex das richtige für dich sein könnte.

Back Market hat sich mit Google ChromeOS Flex zusammengetan, um deinem alten Laptop ein zweites Leben zu schenken. Nachdem letzten Oktober der Support für Windows 10 eingestellt wurde, besteht für bis zu 400 Mio. Geräte die Gefahr, dass sie zu Elektroschrott werden – und das nicht, weil sie kaputt sind, sondern nur, weil sie angeblich „zu alt“ sind. Doch wenn du ein geeignetes Gerät hast, kann ChromeOS Flex die Lösung sein, mit der dein altes Gerät länger läuft. Back Market verkauft jetzt USB-Sticks mit diesem Betriebssystem und stellt sie potenziell auch kostenlos gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung. 

Im folgenden Leitfaden erfährst du, ob ChromeOS Flex das richtige für dich ist, wie du es mit deinem USB-Stick nstallierst und wie du im Alltag das meiste aus dem Betriebssystem herausholst.

Teil 1: Ist ChromeOS Flex das richtige für mich?

Das sind die Vorteile.

Für deinen Geldbeutel:

Für dein Gerät:

Für den Planeten:

• ChromeOS Flex ist kostenlos. Du kannst deinen eigenen USB-Stick verwenden oder einen bei Back Market kaufen (3 €), damit die Installation einfacher vonstattengeht. Es gibt keine versteckten Kosten oder Abonnements

• Du musst keine teure, neue Hardware kaufen

• Du verlängerst die Lebensdauer deines Geräts

• schnelle Boot-Zeit (unter 10 Sekunden für die meisten Geräte)

• automatische Sicherheitsupdates

• läuft reibungslos auf älterer Hardware (sogar auf Geräten von 2010)

• eingebauter Virenschutz

• verhindert, das funktionsfähige Geräte zu Elektroschrott werden

• verringert die Umweltauswirkungen bei der Herstellung neuer Laptops

• Teil der internationalen Bewegung gegen geplantes Veralten

Wofür sich ChromeOS Flex sehr gut eignet

ChromeOS Flex wurde dafür entwickelt, alles, was du tagtäglich online erledigst, zu erleichtern.

✅ Das kann es gut:

  • schnelles und sicheres Surfen im Netz

  • E-Mails & Videoanrufe, Gmail, Outlook, Google Meet, Zoom

  • Dokumentenarbeit, Google Docs, Sheets, Microsoft 365 online

  • Streaming, Netflix, YouTube, Spotify

  • Bildung, Online-Learning, Recherche, Schreiben

  • leichte Computerarbeit, Online-Fotobearbeitung, Projektmanagement

❌ Dafür ist es nicht gedacht:

  • intensives Gaming (keine Windows-Spiele)

  • professionelle Video-/Fotobearbeitung (kein Adobe, Final Cut Pro)

  • reine Windows-Software (.exe- und Android-Apps funktionieren nicht, obwohl ChromeOS Flex Android-VPN-Apps unterstützt.)

  • vorrangig lokale Dateispeicherung (Das Betriebssystem agiert auf Cloud-first-Basis, was bedeutet, dass ChromeOS Flex am besten mit dem Internet genutzt wird. Falls du dich nicht dafür entscheidest, Dateien lokal abzuspeichern, werden sie online anstatt auf der Festplatte des Laptops aufbewahrt.)

Fazit: Wenn du hauptsächlich im Netz surfst, Dokumente erstellst, Inhalte streamst und mit dem Internet verbunden bleibst, dann passt ChromeOS Flex perfekt zu dir. Wenn du für deine Arbeit aber bestimmte Windows-Programme benötigst, dann ersetzt das Betriebssystem vermutlich nicht vollständig dein aktuelles Setup.

Für wen eignet sich ChromeOS Flex?

  • Studierende, die ein zuverlässiges, schnelles Gerät zum Lernen und für webbasierte Tools benötigen

  • Personen, die im Homeoffice arbeiten und hauptsächlich Google Workspace oder Microsoft 365 online verwenden

  • Familien, die einem alten Laptop ein neues, sicheres Leben schenken wollen

  • Alle, deren Windows-Computer langsam geworden ist oder nicht mehr unterstützt wird

Mehr Informationen zur Zusammenarbeit von Back Market und Google und wie du dich registrieren kannst, findest du hier. 

Geschrieben von Thomas HobbsJournalist

Thomas Hobbs ist ein freiberuflicher Journalist aus Großbritannien, der für Titel wie den Guardian, Financial Times, Telegraph, Pitchfork, New Statesman, Stereogum, BBC Culture und viele andere geschrieben hat. Er hat Interviews geführt mit Persönlichkeiten wie Nas bis Usher, Weyes Blood und Joe Hisaishi. In seiner Freizeit sammelt und spielt er gerne alte Videospiele.

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