
Olvídate de las verduras feas, ahora vendemos portátiles y MacBooks "feos" en la lucha contra la cultura del usar y tirar, y todo por una fracción de su precio original.
Bisher hatten es Laptops mit sichtbaren Gebrauchsspuren schwer: Schon kleine Kratzer oder Abnutzungen reichten oft aus, damit sie die Qualitätschecks nicht bestehen und gar nicht erst im Refurbished-Markt landen. Allein in Deutschland besitzt jeder Haushalt im Schnitt zwei alte Laptops oder MacBooks – insgesamt sind das etwa 32 Millionen Geräte, die oft auf dem Müll landen (Tendenz wie immer steigend). Back Market setzt genau hier mit einer einfachen Idee an: dem Hässlichen Rechner.
Zum ersten Mal verkauft Back Market jetzt auch Geräte mit sichtbaren Sticker-Spuren. Diese Laptops sehen vielleicht nicht perfekt aus, funktionieren aber zu 100 %. Indem solche Geräte mit erneuerter Technik weiterverkauft statt aussortiert werden, landen sie gar nicht erst auf dem Müll. Genau so lässt sich die Wegwerfmentalität ausbremsen, die durch geplantes Veralten immer weiter vorangetrieben wird.
„Jedes Gerät, das wegen einer Sticker-Spur oder fehlender Updates aussortiert wird, sollte eigentlich ein zweites Leben auf unserer Plattform bekommen“, sagt Luke Forshaw, Head of Marketing UK bei Back Market. „Inspiriert haben uns die Lebensmittelretter, denn sie haben uns gezeigt, dass einwandfreies Obst und Gemüse oft nur deshalb aussortiert wird, weil es nicht perfekt aussieht.“
"Während sich immer mehr Menschen und Unternehmen von der Wegwerfmentalität abwenden, bringt Back Market diese Idee in die Tech-Welt – als Gegenentwurf zu Fast Tech."
Wie krummes Gemüse den Weg geebnet hat
Wie Forshaw bereits angedeutet hat, kam der Impuls aus der Lebensmittelbranche. Auch in Deutschland haben Initiativen wie etepetete oder Querfeld vorgemacht, wie sich Lebensmittelverschwendung reduzieren lässt: mit dem Verkauf von Obst und Gemüse mit optischen Makeln, das geschmacklich völlig einwandfrei ist, auch wenn es nicht immer perfekt aussieht. Laut WWF werden in Deutschland jedes Jahr rund 18 Millionen Tonnen Lebensmittel entsorgt, oft nur wegen ihrer Optik (und oft genug schon auf dem Feld weggeworfen).
„Supermärkte sortierten Gemüse aus, weil es nicht der Norm entsprach oder kleine Makel hatte“, erklärt Stuart Starkey, der 2020 die Leitung der britischen Lebensmittelretter-Initiative Wonky Veg übernommen hat. „Doch das hat sich fast über Nacht geändert – und zwar zum Besseren.“ Und nicht nur im Obst- und Gemüseregal hat sich etwas verändert: Auch die Modebranche entdeckt das Unperfekte neu. In den letzten Jahren ist eine wachsende Zahl unabhängiger Designer:innen und Labels wie Sophie Claussen oder MOOT – Made Out Of Trash entstanden, die Materialien wiederverwenden und Restbestände in neue Designs verwandeln – eine klare Gegenbewegung zur Fast Fashion der großen Marken. Kreislauf-Plattformen wie Vinted geben heute genau den Teilen eine Bühne, die früher oft im Müll gelandet wären.

Warum „hässlich“ zum neuen Standard wird
Während sich immer mehr Menschen und Unternehmen von der Wegwerfmentalität abwenden, bringt Back Market diese Idee in die Tech-Welt – als Gegenentwurf zu Fast Tech. Mit unseren Hässlichen Rechnern bringen wir voll funktionsfähige Laptops zurück in den Umlauf, die bisher wegen Sticker-Spuren aussortiert wurden, und machen sie günstiger zugänglich. Dazu gehören „hässliche“ MacBooks mit sichtbaren Gebrauchsspuren genauso wie aufbereitete Chrome- oder Linux-Laptops.
Technologie war noch nie so leistungsfähig wie heute. Und trotzdem stehen wir ständig unter Druck, mit dem Neuen und Perfekten Schritt zu halten, statt auf das zu setzen, was zuverlässig funktioniert und lange hält. Mit dieser neuen Produktkategorie zeigen wir, dass vorhandene Geräte weiter genutzt werden können und nicht einfach ersetzt werden müssen.

Mit unserer neuen Kategorie „Technik im Unruhestand“ brechen wir bewusst mit den klassischen Erwartungen im Handel. Und das bringt uns allen etwas: Unsere Fixierung auf Perfektion wird infrage gestellt, wir sparen Geld bei Produkten, die zu Unrecht unterschätzt werden – und es fällt sehr viel weniger Elektroschrott an. Wenn das mal nicht Win-win ist …











