iPad oder MacBook: Welches Modell ist besser für dich?

Tablet oder Laptop? Was passt besser zu dir?

ipad oder macbook?

iPad oder MacBook: Welches Equipment ist besser für dich?

Mobile Arbeit ist für viele an der Tagesordnung. Ob in der Schule oder Uni, unterwegs im Zug oder am Flughafen: E-Mails checken und versenden, Notizen speichern, Präsentationen erstellen und Texte tippen sollte von jedem Ort der Welt aus funktionieren. Doch mit welcher Hardware erledigst du deinen Job am besten? Viele kaufen ein iPad, weil es so leicht und handlich ist. Reicht das oder solltest du in ein MacBook investieren? Wir klären diese Fragen und geben dir Tipps für deine optimale Tech-Ausstattung mit High-End-Verbraucherelektronik.

 

Besser arbeiten – doch womit? Apple iPad Pro 2021 und MacBook im direkten Vergleich

Es ist noch nicht lange her, dass sich die Frage „iPad oder MacBook“ eindeutig beantworten ließ.

 

  • Das Tablet war für die mobile Nutzung konzipiert, für Videos, einfache Spiele und zum Surfen.
  • Der Laptop zeigte sich mit wesentlich mehr Rechenleistung und physischer Tastatur als prädestiniert zum Arbeiten.

 

Doch heute ist die Trennlinie nicht mehr so eindeutig. Spätestens mit dem Release des ersten iPad Pro im Jahr 2015 gelangte das Tablet ins Visier von Usern, die ein mobiles Gerät für die Arbeit suchten. Die Ausstattung mit XL-Bildschirm, optionalem Tastaturanschluss, Eingabestift und leistungsstarkem Prozessor richtete sich an eben diese Zielgruppe. Kein Wunder, dass das Profi-Tablet von Apple in Testberichten und Reviews regelmäßig mit Top-Noten abschneidet.

Auf der anderen Seite stehen die Notebooks aus dem Hause Apple. Das „reguläre“ MacBook wird zwar derzeit nicht als Neuware verkauft, ist als gebrauchte beziehungsweise Refurbished-Variante jedoch nach wie vor ein Verkaufsrenner. Das gilt auch für die aktuellen Modelle, das MacBook Air und das MacBook Pro.



So stellt sich die Frage: Wer wird mit dem iPad Pro als Arbeitsgerät glücklich und wer sollte sich für ein MacBook entscheiden – und wenn ja, für welches?

 

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Das iPad Pro im Überblick

Mit dem iPad Pro gehört ein Mitglied zur Tablet-Familie von Apple, das jedenfalls dem MacBook Air durchaus Konkurrenz machen kann. Das Power-Tablet ist mittlerweile in Version 11 sowie in zwei Bildschirmgrößen verfügbar – 11 Zoll und 12,9 Zoll – und liefert je nach Version bis zu 2 Terabyte Speicher. Das genügt für riesige Datenmengen. In den Modellen aus den Jahren 2020 und 2021 ist der Apple M1 Chip integriert. 

Fun Fact: Der steckt auch in den MacBooks aus derselben Generation. In Sachen Performance punktet das iPad Pro somit schon einmal.

 

Die weitere Ausstattung kann sich ebenfalls sehen lassen: Das Tablet ist mit einer 12 Megapixel starken Kamera ausgerüstet, unterstützt Thunderbolt / USB 4, den Eingabestift Apple Pencil und eine externe Bluetooth-Tastatur. Das maximale Gewicht liegt bei knapp über 680 Gramm. Es ist auch möglich deinen Apple Pencil hier zu kaufen, denn wir refurbishen nicht nur iPads, sondern auch Apple Pencils :) Das Betriebssystem von Apple, welches im iPad steckt, nennt sich iPadOS und wird regelmäßig mit Updates versorgt.

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Das MacBook Air und MacBook Pro: die wichtigsten Eigenschaften und Unterschiede

Sowohl das Macbook Air als auch die Pro-Variante sind in zahlreichen Versionen verfügbar. Du wählst die Speicherkapazität, den Arbeitsspeicher und die Festplattengröße nach deinen Bedürfnissen sehr variabel aus. Ein Beispiel: Das MacBook Pro ist mit 13 Zoll, 14 Zoll und 16 Zoll Displaydiagonale, zwei Prozessoren – M1 Pro und M1 Max –, bis zu 1 Terabyte Festplattenplatz und 16 Gigabyte Arbeitsspeicher verfügbar. Das Pro-Modell gehört zu den kostspieligen Varianten und richtet sich überwiegend an User, die mit Rendering-Software, Videoschnitt-, Foto- und anderer komplexer Software arbeiten.

Das Fazit vorab: Mit einem iPad lassen sich solche Jobs nicht erledigen!

 

Deshalb fokussieren wir uns auf das MacBook Air: Das bietet in allen Varianten einen 13-Zoll-Bildschirm und ist damit kaum größer als das iPad im XL-Format. Maximal 16 Gigabyte Arbeitsspeicher sorgen für eine flüssige und stabile Performance. Flankiert wird das von einem kraftvollen Prozessor, der je nach Variante mit bis zu acht Kernen eine Leistung von knapp 4 Gigahertz erreicht. Diese Werte liefert der M1-Chip – ein Bekannter aus dem Apple iPad Pro.

Worin liegen Preisunterschiede zwischen iPad und MacBook?

Die Neupreise des iPad Pro mit 11 Zoll beginnen bei rund 880 Euro neu und je mehr Speicher du auswählst, desto höher klettern die Preise. Für die Variante mit zwei Terabyte wechseln knapp über 2.000 Euro den Besitzer.

Ziehen wir das vergleichbare und ebenfalls aktuelle MacBook Air mit M1 Chip als Vergleichs-Laptop heran, ist zu bemerken: Viel günstiger wird es bei einem Neugerät nicht. Auch für die Top-Hardware des Notebooks fallen rund 2.000 Euro an.
 

💡 Tipp: Den vollen Preis musst du nicht zwingend bezahlen

Schau dich mit deiner Wunschkonfiguration einfach bei den Refurbished-Modellen um. Refurbished bedeutet so viel wie generalüberholt: gebrauchte Geräte wie Tablets, Notebooks und Smartphones werden gereinigt, auf Hochglanz gebracht und auf eine einwandfreie Technik geprüft. Dein Vorteil: Du sparst für ein praktisch neues Gerät jede Menge Geld, schonst dabei wertvolle Ressourcen und hilft dabei, Elektroschrott zu vermeiden.

iPad oder MacBook: Was ist besser für die Schule geeignet?

Für Notizen im Unterricht und das Homeschooling ist ein Tablet wie das iPad zweifellos ein nützlicher Helfer. Hier punktet das geringe Gewicht der Rechner – die schließlich einst für die mobile Nutzung konzipiert wurden. Mit einer externen Tastatur tippst du am Tablet so bequem wie auf einem Notebook. Allerdings lässt sich längst nicht jede Software auf den Geräten installieren. Benötigst du für bestimmte Fächer Spezialprogramme, kann ein Notebook die bessere Wahl sein.

 

Hier solltest du dir darüber bewusst, sein, dass das MacBook Air ein höheres Gewicht auf die Waage bringt, was sich bei täglichen Wegen bemerkbar machen kann. Lernst du vor allem zu Hause mit der Hardware, macht sich das natürlich weniger bemerkbar.

Die nötige Ausrüstung fürs Homeschooling haben beide Geräte integriert: Webcam und Mikrofon sind bei allen Varianten des iPads und des MacBooks von Haus aus an Bord

Schülerin vor dem Laptop

iPad Pro vs. MacBook Air: Welche Hardware passt zu mir?

Preislich tut sich kaum etwas zwischen dem iPad Pro und dem MacBook Air: Selbst der Prozessor ist praktisch derselbe, jedenfalls, wenn du die jeweils aktuellen Modelle zum Vergleich heranziehst – hier das iPad Pro mit 11 Zoll Display der 3. Generation sowie das MacBook Air mit M1 Prozessor aus dem Jahr 2020. Die Entscheidung fällt folglich unter anderen Gesichtspunkten.

 

Das ist vor allem die vorgesehene Nutzung:
 

  • Besteht deine Arbeit überwiegend aus Videokonferenzen und Recherche, erstellst du gelegentlich Präsentationen und tippst die eine und andere E-Mail, ist das iPad Pro eine clevere Wahl. Allerdings solltest du darüber hinaus in eine Tastatur investieren.

    💡 Tipp: Das Magic Keyboard von Apple verbindet sich besonders einfach mit dem Tablet, nämlich praktisch von selber. Du kannst auch eine andere Bluetooth-Tastatur nutzen, Hauptsache, sie arbeitet mit iOS zusammen.

     
  • Ein MacBook Air lohnt sich, wenn dein Job überwiegend aus Tippen besteht und / oder du spezielle Software nutzt. Auch wenn du mehrere externe Geräte anschließen musst, wie einen Drucker oder Scanner, ist das Notebook erste Wahl. Das Ausdrucken zum Beispiel gelingt beim iPad nämlich nicht immer ganz einfach.

    So ist es nicht möglich, den Printer direkt über USB mit dem Tablet zu verbinden (Thema Anschlüsse). Du brauchst erstens ein Modell mit drahtloser Verbindung, das zweitens mit iOS kompatibel sein muss und sich drittens in einem Netzwerk mit dem iPad befinden muss. Dann ist Drucken über die AirPrint-Funktion möglich.

     

Nicht zuletzt empfinden viele User bei der Arbeit am heimischen Schreibtisch einen Laptop, als angenehmer zu nutzen – das ist allerdings auch Gewohnheitssache. Letztendlich steht und fällt die Entscheidung zwischen dem Kauf eines iPads und eines MacBooks in der tatsächlichen und täglichen Anwendung.

 

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Von Tine Dudek, Content Manager

Da grüne Technik genau ihr Ding ist, hat Tine angefangen bei Back Market zu arbeiten. Sie ist immer auf der Suche nach spannenden Neuigkeiten rund um das Thema Technik und wenn sie nicht gerade recherchiert, verbringt sie ihren Tag am liebsten am Meer.

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