Der große Samsung Galaxy S22 Test

Wir haben das Galaxy S22 getestet. Erfahre alles zu den Vor- und Nachteilen des neuen Samsung Flaggschiffs.

Ein schwarzes S22 mir schwarz-gelbem Hintergrund
Worum geht es in diesem Artikel?

 

Wir haben das Samsung Galaxy S22 getestet, und sämtliche Eigenschaften des Smartphones untersucht:

 

Eine Grafik auf die verschiedene Eigenschaften des S22 bewertet werden

Wir zeigen dir:

 

  • Sämtliche Komponenten des S22

 

  • Die Vorteile und ungeschönten Nachteile des S22

 

  • Den Unterschied zum Samsung Galaxy 22 Plus

 

  • Für wen das S22 geeignet ist und für wen nicht

 

Design, Verarbeitung und Lieferumfang

 

Als eines der letzten kompakten Flaggschiffe macht das Galaxy S22 auf den ersten Blick einen sehr hochwertigen Eindruck. Durch die kleine Größe und die ergonomische Abrundung des Rahmens liegt das S22 sehr gut in der Hand und eignet sich optimal für eine einhändige Bedienung.

 

Das Galaxy S22 ist in den Farben Phantom Schwarz, Phantom Weiß, Grün und Rosa-Gold erhältlich:

Vier Galaxy S22 in den Farben Schwarz, Weisß, Grün und Rosa

Im Samsung-Shop gibt es weitere exklusive Farben. Besonders hat uns das S22 in Phantom Schwarz gefallen, das unserer Meinung nach einen Tick edler wirkt als das Phantom Grau des Vorgängers.

 

 

Wie groß ist das S22?

Die Bildschirmdiagonale ist im Vergleich zum Vorgänger um einen Zoll kleiner geworden und beträgt nun 6,1 Zoll (15,49 cm) gegenüber den 6,2 Zoll (15,75 cm) des S21. Mit 14,6 cm * 7,1 cm hat es etwas in der Länge im Vergleich zum S21 abgenommen (S21 = 15,2 cm * 7,1 cm). 

 

Das S22 Plus hat mit seinen 6,6 Zoll (16,76 cm) ebenfalls einen Zoll abgenommen. Das S22 Ultra hat nach wie vor eine Bildschirmdiagonale von 6,8 Zoll (17,27 cm).

 

Das S22 lässt sich im Gegensatz zu seinen größeren Brüdern super mit einer Hand bedienen. Hier wird der Größenunterschied zwischen dem S22 und dem S22 Plus deutlich:

 

Wie schon bei der Vorgängerreihe sind die Displays vom S22 und S22 Plus flach, während das Ultra wie üblich ein Curved Display besitzt. Ob dies einen Nachteil darstellt, ist Geschmacksache.

 

 

Verbesserung beim Gehäuse

In unserem Galaxy S21 Test haben wir die Rückseite aus Kunststoff des S21 kritisiert. Bei der S22 Reihe haben nun alle drei Smartphones eine Glasrückseite aus Gorilla Glass. Dadurch lässt verkratzt das Smartphone jetzt nicht mehr so leicht an der Rückseite und fühlt sich deutlich hochwertiger an. Zudem gefiel uns sehr, der Kontrast der matten Rückseite und dem Hochglanzrahmen.

 

Ein kleines Detail, welches wir beim Vorgänger besser fanden, war der fließende Übergang des Kameramoduls in den Rahmen. Beim S22 ist das Modul jetzt an der Seite abgegrenzt. Dies sieht man aber nur, wenn man sehr genau hinschaut.

 

 

Vergleich iPhone 13

Im direkten Vergleich mit dem iPhone 13, welches fast die identischen Maße hat, gefielen uns zwar die scharfen Kanten des iPhone 13 etwas besser, aber das S22 liegt aufgrund der abgerundeten Kanten deutlich besser in der Hand. 

 

Wie auch der Vorgänger hat das Galaxy S22 ein hervorragendes Verhältnis von Display zu Handy und keine Notch an der Oberseite des Smartphones wie beim iPhone 13. Das iPhone 13 hat aufgrund des schlechteren Display-zu-Handy-Verhältnisses zudem breitere Ränder, wenn man beide Handys nebeneinander legt:

 

 

Wie sicher ist das S22?

In das Galaxy S22 wurde das neue Gorilla Glass Victus Plus verbaut, welches nach Angaben von Samsung kratzfester sein soll als das des Vorgängermodells. In unserem Labortest war die Kratzfestigkeit der beiden Gläser identisch, mit einem Härtewert von 7 Moh. 

 

Ist dies ein guter Wert?

 

Die Mohskala ist eine Härteskala von 1 bis 10, wobei ein Mohwert von 9 der maximal mögliche Wert ist, der nur von Handys erreicht werden kann, in denen ein Saphirglas-Display verbaut ist. Bisher war das Kyocera Ultraforce 5G das einzige Handy, das einen Mohwert von 9 in einem unserer Tests erreichte.

 

Die 7 Moh, was in etwa der Härte von Quarz entspricht, ist aber dennoch ein sehr guter Wert und ist der aktuell solide Standard für Smartphones dieser Generation.

 

Ein möglichst hoher Härtewert ist auch nicht immer wünschenswert:

 

Zwar führt ein höherer Härtewert zu einem besseren Schutz vor Kratzern, jedoch bricht das Glas leichter bei Stürzen, weil Glas mit hohem Härtegrad weniger biegsam ist.

 

Mit einer IP 68 Zertifizierung hat das S22 einen sehr guten Schutz vor Wasser und Staub und sollte dauerhaft unter Wasser gehalten werden können, ohne dass das Smartphone beschädigt wird.

 

 

Ein kleiner Mangel 

Trotz der hochwertigen Verarbeitung und dem schicken Design haben wir an der Bauweise des Galaxy S22 etwas zu bemängeln:

 

Im Gegensatz zum Vorgängermodell wurde ein Aluminium-Rahmen, statt ein Edelstahl-Rahmen verbaut. Auch wenn dieser das Smartphone gut vor Stürzen schützen kann, hätten wir uns wie beim Vorgänger einen Edelstahl-Rahmen gewünscht. Edelstahl sieht unserer Meinung nach nicht nur hochwertiger aus als Aluminium, sondern verkratzt auch nicht so leicht:

 

Aluminium hat Härtegrad von 3 Moh und kann damit zum Beispiel bereits von einer Kupfermünze zerkratzt werden. Bei Edelstahl ist dies aufgrund des höheren Härtegrades von 5 Moh nicht mehr möglich. Hier würde man schon ein Taschenmesser benötigen.

 

Wir empfehlen daher auf jeden Fall eine Hülle für das Galaxy S22 dazuzukaufen.

 

👉 Hier findest du mehr Infos zu den verschiedenen Galaxy Hüllentypen 

 

 

Lieferumfang

Seit der 21er-Reihe wurde der Lieferumfang von Galaxy Smartphones stark reduziert, um so Elektroschrott zu verringern. So wird das S22 ohne Netzteil (das Teil, welches das Ladekabel mit der Steckdose verbindet) und ohne Kopfhörer geliefert. Die Schutzfolie ist beim S22 ebenfalls nicht mehr mit im Lieferumfang enthalten.  

 

Wie auch beim Vorgänger, gibt es keinen Anschluss für normale Kabelkopfhörer.

 

Wenn du also noch kein Netzteil besitzt und dein S22 über die Steckdose aufladen willst, musst du dir ein Netzteil mit USB-C-Anschluss dazu kaufen und für Kabelkopfhörer benötigst du einen USB-C-Audio-Adapter.

 

 

Design, Verarbeitung und Lieferumfang

 

Kompakt und optimal für einhändige Bedienung

 

Ergonomische Abrundung des Rahmens

 

Rückseite aus Gorilla Glas

 

Guter Schutz vor Staub und Wasser

 

Elegantes Design mit mattem Gehäuse und glänzendem Rahmen

 

 

Aluminium-Rahmen ist anfällig für Kratzer

 

Keine Schutzfolie, Ladegerät und Kopfhörer im Lieferumfang

 

Der fließende Übergang des Kameramoduls gefiel uns beim S21 besser

 

 

 

Das Kamerasystem

 

Sowohl das S22 als auch das S22 Plus besitzen das gleiche Kamerasetup. Auf der Rückseite befindet sich eine Hauptkamera, die Aufnahmen mit 50 Megapixeln machen kann, eine Ultraweitwinkelkamera mit 12 MP und eine Telefoto-Kamera mit 10 MP. Die Selfie-Kamera auf der Vorderseite des Smartphones kann Bilder mit einer Auflösung von 10 Megapixeln aufnehmen.

Das Kameramodul eines grünen S22

 

Die Hauptkamera

Es können Bilder im 50 Megapixel-Modus geschossen werden, allerdings haben diese Bilder bei schlechten Lichtbedingungen mehr Bildrauschen als im Standardmodus bei dem Pixel Binning verwendet wird. Beim Pixel Binning werden vier aneinander grenzende Pixel zu einem zusammengefasst. Die tatsächliche Auflösung sinkt demnach auf 12 MP Megapixel. Bei normalen Lichtbedingungen reicht der Standardmodus der Hauptkamera mit 12 MP-Auflösung fast immer aus und verbraucht etwa dreimal weniger Speicherplatz.

 

Auffällig ist, dass die Farben auf den Bildern knalliger und kontrastreicher wirken als in Realität. Manchen gefällt dieser für Instagram optimierte Stil, jedoch gehen bei den etwas übersättigten Bildern auch mehr Farbinformationen verloren. Personen, die Fotos gerne nachbearbeiten, ziehen in der Regel eine originaltreue Abbildung der Farben vor.

 

Dank des vergrößerten Sensors können mehr Lichtinformationen bei schlechter Beleuchtung aufgenommen werden. Zudem ermöglicht die optimierte Bildstabilisierung längere Belichtungszeiten. Insbesondere die Hauptkamera eignet sich daher optimal für Nachtfotografie. 

 

Durch die verbesserte Bildverarbeitung der KI können bei Nachtaufnahmen 20 Fotos hintereinander geschossen und danach zu einem Bild zusammengesetzt werden. Dabei werden die unscharfen Bildbereiche von der Software erkannt und durch die Bildinformationen der anderen Bilder korrigiert.


 

Die Ultraweitwinkelkamera

Auch die 12 MP Ultraweitwinkel-Kamera macht gute Fotos, welche im Vergleich zu der Hauptkamera jedoch einige Mängel aufweisen: Die Gesamtschärfe der Bilder ist etwas geringer und an den Rändern ist die Bildschärfe deutlich geringer. Beim Heranzoomen erkennt man ein stärkeres Rauschen im Bild. Solange man die Weitwinkelkamera nicht benötigt, sollte man daher immer die Hauptkamera benutzen.

 

 

Die Telefoto-Kamera

Die 10 Megapixel Telefoto-Kamera wird für Zoomaufnahmen verwendet und kann bis zu 30-fachen Zoom erreichen. Durch den 3-fachen optischen Zoom ist es möglich, das Bild auf maximaler Auflösung 3-fach zu vergrößern, ohne dass die Bildqualität abnimmt. Ab 3-fachem Zoom beginnt dann der digitale Zoom, bei dem in das Bild reingezoomt wird und die Bildschärfe immer weiter abnimmt.

 

Wir empfehlen, wann immer möglich maximal den 3-fachen Zoom zu benutzten, um ein Verschlechtern der Bildschärfe zu vermeiden.

 

 

Die Selfie-Kamera

Die Selfie-Kamera ist mit der des Vorgängers vergleichbar. Hier gibt es die Möglichkeit, Selfies im Weitwinkel-Modus zu machen, wenn man zum Beispiel Gruppen-Selfies schießen will. Die Objektabgrenzung funktioniert dabei sehr gut und es können sehr gute Porträts mit scharfen Vorder- und unscharfem Hintergrund gemacht werden.

 

 

Videos

Es können Videos mit 8K-Auflösung (7.680 × 4.320 Pixel) mit 24 Bildern pro Sekunde aufgenommen werden. Allerdings ist es in den meisten Fällen besser in 4K-Auflösung aufzunehmen, da hier Aufnahmen mit 60 Bildern pro Sekunde möglich sind. Die meisten Endgeräte sind außerdem nicht in der Lage Videos in 8K wiederzugeben. 

 

Durch die 60 Bilder pro Sekunde sind zudem Zeitlupenaufnahmen möglich. Es können Videos in HDR 10+ bei maximal 4K und 30 Bildern in der Sekunde aufgezeichnet werden.

 

 

Sind die Kameras des S22 besser als die des S21?

Auch wenn es technisch ein paar Neuerungen gab, wie den reinen optischen Zoom und den verbesserten Sensor, lässt sich diese Frage nicht mit einem klaren Ja beantworten:

 

In unserem Fototest schnitt der Vorgänger bei Aufnahmen bei Tageslicht besser ab. Das Galaxy S21 konnte Farben realitätsgetreuer abbilden, als die etwas knalligeren Farben, welche die KI des S22 fabriziert. Dies ist recht enttäuschend, da bereits die Tagaufnahmen vom S21 minimal besser waren als die vom S20.

 

Bei Nachtaufnahmen ist das Galaxy S22 jedoch dem S21 überlegen. Die Fotos haben mehr Helligkeit und weniger Rauschen als der Vorgänger. Gerade bei Zoomaufnahmen unter schlechten Lichtbedingungen kann das S22 punkten, da hier im Gegensatz zum S21 ein 3-facher optischer Zoom verwendet wird.

 

Hier kannst du die Unterschiede in der Foto- und Videoqualität zwischen dem S21 und dem S22  sehen:

 

 

Das S22 hat ein überdurchschnittlich gutes Kamerasystem

Trotz der minimal besseren Fotoqualität des Vorgängers bei Tageslicht schneidet das Kamerasystem des S22 in unserem Test verglichen mit Smartphones in der gleichen Preisklasse überdurchschnittlich ab. 

 

Wie auch der Vorgänger, punktet das S22 bei Porträtaufnahmen. Hier gelingt eine exzellente Abgrenzung von Vorder- und Hintergrund mit einem tollen Tiefenschärfe-Effekt.

 

 

Das Kamerasystem

 

Besonders stark bei Nacht- und Porträtaufnahmen

 

3-facher optischer Zoom möglich (Vorgänger hatte nur Hybridzoom)

 

Vergrößerter Sensor kann mehr Bildinformationen aufnehmen

 

Überdurchschnittlich gute Fotoqualität in seiner Preisklasse


 

➖ Minimal niedrigere Schärfe bei Fotos im Tageslicht als das S21

 

➖ Farbverzerrung hin zu knalligeren Farben

 

➖ Geringere Bildschärfe und Rauschen am Fotorand der Ultraweitwinkelkamera

 

➖ Keine klare Qualitätssteigerung im Vergleich zum Vorgänger

 

Das Display

 

Farbenfrohes Smartphone

Sämtliche Inhalte können vom S22 scharf und mit hohem Kontrast dargestellt werden. Je nach Geschmack kann man bei dem Galaxy S22 in den Einstellungen zwischen einer knalligen und übertriebenen Farbdarstellung und einer natürlichen Farbdarstellung wählen.

 

Der DCI-P3-Farbraum kann zu 100 % dargestellt werden. Damit eignet sich das Galaxy S22 optimal für HDR-Inhalte.

 

 

Wie hell ist das S22?

Das S22 erreichte in unserem Test eine Helligkeit von bis zu 1300 Nits und ist damit eines der hellsten Handydisplays seiner Preisklasse. Nur das Xiaomi 12 erreichte höhere Werte. Mit bloßem Auge ist jedoch kein Helligkeitsunterschied zwischen den beiden Smartphones zu erkennen.

 

Auch bei direkter Sonneneinstrahlung ließ sich das Display noch gut ablesen. Die Ablesbarkeit des Displays ist auch noch sehr stark, wenn man aus verschiedenen Winkeln auf das Smartphone schaut

 

 

Ultra flüssige Bedienung

Mit der maximalen Bildwiederholrate von 120 Hertz stellt das S22 viele seiner Konkurrenten wie zum Beispiel das iPhone 13 (60 Hertz) in den Schatten. Die Bildwiederholrate ist adaptiv und sinkt, wenn sie nicht benötigt wird, auf bis zu 48 Hertz (zum Beispiel, wenn nur statische Objekte angezeigt werden). Dadurch kann der Akkuverbrauch reduziert werden.

 

Das Display hat eine sehr hohe Reaktionszeit und es entstehen keine Schlieren bei schnellen Bewegungen.

 

Wie man sehen kann, lässt sich das Galaxy S22 sehr flüssig bedienen:

 

 

Das Display

 

Ultra flüssige Bewegungen dank 120 Hertz Bildwiederholrate

 

Komplett HDR kompatibel

 

Sehr hohe Helligkeit

 

Schärferes Bild als das S22 Plus


 

➖ Der 120 Hertz-Modus verkürzt die Akkulaufzeit des S22 deutlich

 

➖ Keine große Veränderung im Vergleich zum Vorgänger

 

 

Geschwindigkeit

 

Wie schnell ist das Galaxy S22?

Der Exynos 2200 mit 8 GB Arbeitsspeicher ist ein schneller Prozessor, mit dem das S22 im oberen Mittelfeld seiner Preisklasse liegt. Die maximale Prozessorleistung ist zwar höher, als die des S21, allerdings macht dies bei der normalen Bedienung keinen Unterschied. 

 

In unserem Test war bei einigen Anwendungen, wie dem Öffnen von Apps das S21 sogar teilweise schneller. Bei maximaler Auslastung des Prozessors war das S22 um durchschnittlich 12 % schneller als das S21. Unterm Strich kann man sagen, dass die Prozessorleistung nur marginal höher ist als die des Vorgängers.

 

Die beiden leistungsstärksten Smartphones der Preisklasse waren übrigens das iPhone 13 (Hauptsieger) und das Xiaomi 12 (Grafikanwendungen).

 

Personen, die nach einem kompakten Smartphone suchen, sind aufgrund der Displaygröße in der Regel sowieso weniger an High-End-Gaming interessiert und mit dem Exynos 2200 erhält man einen sehr schnellen Prozessor, der bei Alltagsanforderungen meilenweit von seiner Überlastungsgrenze entfernt ist.

 

 

Ist der Snapdragon 8 schneller als der Exynos 2200?

In den vergangenen Jahren waren die Snapdragons immer schneller als die in den europäischen Modellen verbauten Prozessoren. Auch dieses Jahr gewann im Leistungstest das amerikanische Modell:

 

Bei normalen Anwendungen gab es so gut wie keinen Unterschied in der Geschwindigkeit zwischen den beiden Prozessoren. Bei Grafikanwendungen gibt es einen kleinen Unterschied: Hier schlug der Snapdragon den Exynos 2200 bei maximaler Auslastung um durchschnittlich 8 %. Dieser Unterschied in der Maximalleistung war jedoch im direkten Vergleich von verschiedenen Handyspielen kaum erkennbar.

 

 

Geschwindigkeit

 

Geschwindigkeit im oberen Mittelfeld der Preisklasse

 

Schnell genug für jede Art von Alltagsanforderung

 

➖ Kaum erkennbare Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorgänger

 

➖ Das amerikanische Modell ist etwas schneller

 

 

Unsere Favoriten:
Der Akku

 

Wie lang hält der Akku des Samsung Galaxy S22?

Bei unserem Dauernutzungstest, bei dem wir auf mittlerer Helligkeit und 120 Hertz Einstellung das S22 dauerhaft Videos abspielen, im Internet surfen und Videospiele spielen ließen, war der Akku bereits nach 7:02 Stunden leer. Im Vergleich dazu hielt das iPhone 13 im gleichen Test ganze 10:10 Stunden durch. 

 

Wenn man das Handy auf 60 Hertz stellt und unter 4 Stunden am Tag benutzt, sollte man zwar über den Tag kommen, aber sogar dann kann es nach einiger Zeit knapp werden, da die Akkulaufzeit mit der Zeit weiter sinken wird. 

 

Der Hauptgrund für negative Bewertungen des S22 auf diversen Onlinemarktplätzen war nach unserer Recherche in den häufigsten Fällen die zu kurze Akkulaufzeit. Viele Kunden beschwerten sich, dass dem Galaxy S22 bereits am Abend die Batterie ausgeht. 

 

Auch wenn es Smartphones mit noch schlechterer Akkuleistung gibt:

 

Eine Akkulaufzeit, die viele Nutzer nicht über den Tag bringen kann, ist für ein Smartphone dieser Preisklasse inakzeptabel!

 

Für Intensivnutzer, die dennoch ein kompaktes Smartphone haben wollen, sollten hier eher zu einer Alternative wie dem iPhone 13 greifen.

 

 

Wie schnell lädt das S22?

In unserem Ladetest mit einem normalen 15 Watt-Netzteil war die Ladezeit mit 1:33 Stunden ähnlich langsam wie beim Vorgänger. Mit dem 25 Watt-Ladegerät von Samsung benötigte das Galaxy S22 für eine Ladung 0:58 Stunden.

 

Diese Ladewerte liegen deutlich unter dem Durchschnitt der Preisklasse. Viele Konkurrenten des S22 schaffen dies doppelt so schnell. Auch beim Wireless laden schnitt das S22 unterdurchschnittlich ab.

 

 

Akku

 

➖ Die zu kurze Akkulaufzeit ist mit Abstand die größte Schwäche des S22

 

➖ Auch die Ladezeit ist verglichen mit der Konkurrenz sehr langsam

 

 

Speicherplatz

 

Das Galaxy S22 kann mit 128 und 256 GB erworben werden. Hier gab es keine Verbesserung im Vergleich zum S21. Besonders schade fanden wir, dass Samsung wie beim Vorgänger keine Speichererweiterung mittels SD-Karte ermöglicht. 

 

Zumindest ist der Preisunterschied für den Extraspeicher relativ gering. Bei Neugeräten kostet die 256 GB Version aktuell nur 50 Euro mehr. Damit müssen Samsung Kunden nicht die hohen Aufpreise für Speicher zahlen, die zum Beispiel bei iPhones üblich sind. Dafür gibt es beim iPhone 13 auch eine Option mit 512 GB.

 

👉 Hier gibts mehr zum Speicherplatz des iPhone 13 

 

Beachte bei der Speicherwahl folgendes:

 

Durch das Betriebssystem und die vorinstallierten Apps beträgt der tatsächliche freie Speicherplatz etwa 30 GB weniger als angegeben

 

 

Speicherplatz

 

Kosten von nur 50 Euro für 128 GB Extraspeicher

 

Keine Steigerung in der Speicherkapazität im Vergleich zum Vorgänger


Keine Möglichkeit, den Speicher mit einer SD-Karte zu erweitern

 

 

Was ist besser S22 oder S22 Plus?

 

Die Verarbeitung des Gehäuses, das Kamerasystem, der Prozessor und der Arbeitsspeicher sind bei beiden Smartphones identisch. In den folgenden Punkten unterscheidet sich das S22 Plus jedoch vom S22:

 

  • Das S22 Plus ist größer, mit einer Bildschirmdiagonale von 6,6 Zoll (16,76 cm) während die des S22 nur 6,1 Zoll (15,49 cm) beträgt.

 

  • Das S22 Plus hat einen größeren Akku und eine längere Akkulaufzeit, die etwa 1,5 Stunden mehr aktive Zeit am Smartphone ermöglicht.

 

  • Dadurch, dass beide Smartphones die gleiche Auflösung haben, ist die Pixeldichte und somit die Schärfe bei dem kleineren S22 höher.

 

Wenn dich das kleinere Display und die kürzere Akkulaufzeit des S22 nicht stört, bekommst du mit dem S22 ein gleichwertiges und kompakteres Smartphone.

 

 

Eine Grafik, die die Komponenten des S22 bewertet
Unser Testfazit

 

Die drei größten Stärken des S22 sind:

 

Das scharfe, farbenfrohe und ultraflüssige Display 

 

Porträt- und Nachtaufnahmen

 

Die Ergonomie, die Verarbeitung und die Größe 

 

 

Die drei größten Schwächen des S22 sind:

 

Die kurze Akkulaufzeit

 

Keine Möglichkeit zur Speichererweiterung

 

Fehlende signifikante Neuerungen im Vergleich zum Vorgänger

 

 

Es gibt Alternativen:

Samsung hat in den letzten beiden Generationen zu wenig Verbesserungen an der Basisversion der Galaxy-Reihe vorgenommen. Daher lohnt es sich auch die Vorgänger Galaxy S21 und Galaxy S20 anzuschauen. Hier kann man viel Geld sparen und bekommt in vielerlei Hinsicht ein fast gleichwertiges Smartphone.

 

Dabei muss man jedoch beachten, dass man beim Kauf von älteren Geräten weniger länger Updates von Samsung bekommen wird. So garantiert Samsung 5 Jahre Sicherheitsupdates und vier weitere Android-Versionen für das Galaxy S22.

 

Für neuere Smartphones der gleichen Preisklasse stellt das iPhone 13 eine gute Alternative dar. Es besitzt fast die identischen Maße des Galaxy S22, hat aber eine deutlich längere Akkulaufzeit (in unserem Test 67 % länger!).

 

👉 Hier gehts zu unserem iPhone 13 Test

 

 

Galaxy S22 - Alle Eigenschaften auf einen Blick
Eigenschaft Samsung Galaxy S22 5G
Maße Höhe 14,6 cm / Breite 7,1 cm / Dicke 0,8 cm
Bildschirmdiagonale 6,1 Zoll (15,49 cm)
Gewicht 167 g
Farbe Schwarz, Weiß, Grün, Pink-Gold
Betriebssystem Android 12
Art des Displays AMOLED, 2.340 × 1.080 Pixel, 425 Pixel per Inch
Bildwiederholrate Bis zu 120 Hertz
Speicherplatz 128 GB, 258 GB
Prozessor Exynos 2200 mit 8 GB RAM
Kameras Selfie-Kamera 10 MP, Hauptkamera 50 MP, Telefoto-Kamera 10 MP, Ultraweitwinkelkamera 12 MP
Akku Akkulaufzeit von Neugeräten bei Videowiedergabe (nach Samsung😉): Bis zu 19 Stunden
Kabelloses Laden QI Wireless
SIM-Karte Dual-SIM (Nano-SIM und E-SIM)
Netzwerk 4G, 5G
Schnittstelle/Anschlüsse USB-C
Lieferumfang Samsung Galaxy S22, USB-C-auf-USB-C-Ladekabel

 

 

Spare Geld, buy refurbished

 

Gerade bei den Vorgängermodellen Galaxy S20 und dem Galaxy S21 lässt sich viel Geld sparen, wenn man die Smartphones gebraucht kauft. 

 

Bei uns gibt es die beiden Modelle refurbished. Das bedeutet, dass die Smartphones technisch überprüft und bei Bedarf repariert wurden. Das Risiko eines Defekts ist somit deutlich geringer als bei herkömmlicher Gebrauchtware. Zudem gibt es bei allen Smartphones auf Backmarket eine Extragarantie von insgesamt 24 Monaten!

 

Kaufe dein nächstes Smartphone refurbished, spare Geld und hilf uns dabei Elektroschrott auf diesem Planeten zu reduzieren.

 

Unsere Favoriten:
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Unsere Mission ist es, erneuerte Tech Mainstream zu machen. Aus Alt mach sozusagen „Neu Neu“.

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