Das iPhone XR im Test

Das iPhone XR kam einige Monate nach seinen beiden großen Brüdern (dem iPhone XS und dem iPhone XS Max) auf den Markt und ist nicht nur günstiger, sondern zählt ohne Schwierigkeiten zu den besten Smartphones auf dem Markt. Mit dem gleichen Prozessor wie der XS, dem besten LCD-Bildschirm auf dem Markt und einem 12MP-Hauptfotosensor gibt es für der Neuankömmling absolut nichts, worum er seine älteren Brüder oder die Konkurrenz beneiden muss.

iphone xr im test

Stärken

  • Ausgezeichnete Akkulaufzeit
  • Ein brillanter LCD-Bildschirm
  • Bessere Leistung als das XS!
  • Ein absolutes High-End Design

Schwächen

  • Kein Kopfhörerstecker
  • Porträtmodus nur bei Menschen
  • Der Zoom ist wenig überzeugend
  • Schwierig mit einer Hand zu bedienen

Das iPhone XR in Kürze

Abmessungen des Handys 150,9x75,7x8,3 mm
Bildschirmgröße 6,1 Zoll
Bildschirmauflösung 1792x828
Display-Typ LCD
Batterie Kapazität 2942 mAh
SIM-Karten Format Nano
Chip System (SoC) Apple A12 Bionic
Arbeitsspeicher (RAM) 3GB
Interner Speicher 64GB
Kameraauflösung hinten 12Mpx
Kameraauflösung vorne 7Mpx
Gewicht 194g

 

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Eine Top-Leistung und eine traumhafte Akkulaufzeit

Effizient...

Um es gleich vorwegzunehmen: Die Leistung des iPhone XR hat der des iPhone XS nichts nachzustehen. Ganz im Gegenteil. Ausgestattet mit dem gleichen Chip wie das XS, dem berühmten 6-Core Apple A12 Bionic (dem besten auf dem Markt), bewältigt das XR alle Anwendungen reibungslos, selbst die anspruchsvollsten 3D-Videospiele. Das iOS12 läuft ohne jegliche Verlangsamung und bietet eine tadellose Qualität im täglichen Gebrauch.  

Mit 3 GB RAM (1 weniger als beim XS) schneidet das iPhone XR bei denselben Anwendungen manchmal sogar besser ab. Eine Leistung, die zum Teil durch die Definition seines Bildschirms erklärt werden kann, der schwächer als der des XS und daher weniger anspruchsvoll ist.

... und ausdauernd

Was ist mit der Batterie? In diesem Bereich ist das XR eindeutig der Gewinner im Ring. Mit einer höheren Batteriekapazität als das XS, aber mit einer niedrigeren Definition und Auflösungsskala ist das Ergebnis beeindruckend. Das iPhone XR hält bei normalem Gebrauch zwei Tage (anderthalb Tage, wenn du es bis an die Grenzen treibst). Das ist besser als das Galaxy S9, aber nicht so gut wie das OnePlus 6. Wir können also ohne Scham sagen, dass die Batterie des iPhone XR ausgezeichnet ist.

Ergonomie und Design: ein "massiver", aber eleganter kleiner Bruder

Hier haben wir von Back Market ein paar Dinge zu bemängeln:

  • 3D-Touch

Aus einem uns nicht bekannten Grund hat Apple beschlossen sich von seiner 3D-Touch Technologie zu verabschieden. Als Folge davon finden geübte iPhone Nutzer eventuell nicht die bekannten Short-Cuts.

  • Etwas klobig

Der Rand dieses Smartphones ist dicker as der des iPhone CS, wodurch es ein massiver erscheint. Dadurch hat es außerdem 20gr mehr auf der Waage. Wenn man die Dicke der Ränder an die Größe des Bildschirms koppelt (6,1'', im Vergleich zu 5,8'' beim XS), muss man sagen, dass es für Menschen mit kleinen Händen eher unpraktisch ist.

  • Jack, wo bist du?

Wie bei allen iPhones seit dem iPhone 7, suchen wir auch hier vergeblich nach unserem geliebten Freund Jack. Auch gibt es keinen microSD-Kartenleser oder, wie seine großen Brüder, verfügt das XR nicht über einen physischen Home-Button auf der Vorderseite. Aber keine Sorge, die Gesichtserkennungs Technologie Face ID ist vorhanden und die Entriegelung funktioniert blitzschnell.

  • Ein farbenfrohes Telefon

Eine freudige Nachricht ist die Rückkehr der 6 Farben (Schwarz, Rot, Blau, Weiß, Gelb, Koralle) die wir seit dem iPhone 5c schmerzlich vermisst haben. Außerdem ist das XR IP67 zertifiziert, was bedeutet, dass es bei bis zu 1m Tiefe bis zu 30 Minuten wasserdicht ist.

Ein Bildschirm, der viel Farbe zu bieten hat

Ein bemerkenswerter Unterschied zwischen dem iPhone XR und den beiden Brüdern XS und XS Max ist der Display. Ausgestattet mit einem LCD-Panel und nicht wie beim XS oder XS Max mit einem Oled, bedeckt der Bildschirm 79% des Frontpanels (im Vergleich zu 82% beim XS). Konkret sind die Kontraste weniger stark ausgeprägt und die Definition ist niedriger (1791x828). Mit dem bloßen Auge ist der Unterschied jedoch kaum zu erkennen. Auch wenn es sich nicht um Full HD handelt, bietet das iPhone XR eine für alle täglichen Anwendungen ausreichende Display-Finesse mit einer Reaktivität, die vollständig innerhalb der Standards liegt.

Ein kleiner Tipp: Achte darauf, immer eher frontal auf den Bildschirm zu schauen. Vor allem bei direkter Sonneneinstrahlung verliert der Display im gekippten Zustand einen guten Teil seiner Helligkeit und es ist deutlich schwerer Dinge darauf zu erkennen.

Ein Spielzeug für Künstler?

  • Die Kamera

Eine weitere Sache, die nicht ganz ideal ist, ist die Kamera. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern entspricht nur die Kamera auf der Rückseite der Qualität des XS; 12MP und eine Objektiv-Brennweite von 26mm, mit 1,4 µm Pixeln. Das XR kann immer noch Bilder im Porträtmodus aufnehmen, aber nur mit menschlichen Gesichter. Es bietet keinen optischen 2-fach-Zoom, und es hat Mühe, die Details einer Landschaft mit so viel Finesse wiederzugeben wie das iPhone XS oder XS Max. Auch das Selfie muss leiden aufgrund des 7MP-Sensors.

Diese Unterschiede werden vor allem regelmäßige Nutzer des iPhone 7 Plus, des 8 Plus oder Foto Enthusiasten stören. Jedoch bietet die Kamera des iPhone XR genügend Eigenschaften, um eine sehr gute Standardnutzung zu ermöglichen.

Bei hellem Tageslicht besticht es durch eine ausreichende Detailgenauigkeit und eine ausgezeichnete Kontrolle des Weißabgleichs. Bei schlechten Lichtverhältnissen muss sich das XR jedoch hinten anstellen, insbesondere hitner dem Google Pixel 3.

Wenn es um das Ansehen von Videos geht, kann das Smartphone immer noch in 4K mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde filmen, genau wie das XS. Die Wiedergabe ist ausgezeichnet und flüssig.

  • Der Ton

Der Ton aus den Lautsprechern ist bis zu 75% der maximalen Lautstärke angenehm. Danach kann man die Verzerrung hören.

Von Jana, Content Coordinator

Als Content Coordinator präsentiert Jana euch nicht nur regelmäßig mit den neuesten Updates aus der Welt des Green Tech sondern findet auch die coolsten Kooperationen um euch unsere Produkte noch etwas schmackhafter zu machen. Wenn sie nicht gerade gemeinsam mit Back Market die Welt etwas grüner macht, spielt sie gerne Tennis oder erkundet ihre Stadt!

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